144   Notfälle

117   Polizei

118   Feuerwehr

145   Gifte

143   Dargebotene
          Hand

Weiler Drucken
     

St. Niklaus ist eine langgezogene Talkesselgemeinde. Neben dem Hauptort liegen noch eine Anzahl kleinerer und grösserer Weiler. Die meisten dieser Weiler säumen die Strasse nach Zermatt oder liegen leicht erhöht über ihr auf Rodungsterrassen.

Die Besiedlung des Nikolaitales war wegen der steil abfallenden Felswände von jeher problematisch. Schneelawinen und Steinschlag halten noch heute die Bevölkerung in Atem. Niedergegangene Steinlawinen säumen den Talkessel.

Die Gemeinde St. Niklaus weist eine ausgeprägte Streusiedlung auf. Es gibt eine Reihe von Weilern, die in den letzten Jahrzehnten mit dem Dorfkern zusammengewachsen sind. 

 

dorfansicht.jpg

 

     

 
Breitmatten

Der südlichste Weiler der Gemeinde, der am rechten Ufer der Mattervispa auf einer Weidenterrasse liegt, ist die Haufensiedlung Breitmatten. Der 1280 m ü.M. gelegene Weiler wird im Osten durch einen Wald und im Westen durch die Strasse nach Zermatt begrenzt. Nördlich der Breitmatten fliesst der Geisstriftbach vorbei. Im Osten der Siedlung erhebt sich der Hahnspil. Nebst Wohnhäusern und Wirtschaftsbauten hat es auch die wunderschöne Kapelle St. Simon, sie liegt am westlichen Rand des Weilers.
  breitmatten.jpg
     

     
Längmatten

Weiler zwischen Breitmatten und Herbriggen und befindet sich am rechten Ufer der Mattervispa. Längmatten liegt an der Strasse nach Zermatt.

  langmatten.jpg
     

     
Zenackern

Südlich von Herbriggen finden wir Zenackern, eine kleine Zeilensiedlung auf 1268 m ü.M. Sie liegt an einem Saumpfad nach St. Niklaus.

Die Gebäude gruppieren sich auf einer schmalen Weidenterrasse am linken Ufer der Mattervispa. Im Westen der Siedlung steigen die Felsen des Guggibergs senkrecht an. Die Siedlung besteht aus mehreren Wohnbauten, Stadelbauten, Spycher und Stallscheunen.

1974 starb der letzte Bewohner Zen Acherns. Zwischen 1974 und 1983 war die kleine Siedlung unbewohnt. Doch 1983 entschlossen sich zwei junge Familien, Zen Achern wieder zu bewohnen.

Der Name des Weilers besagt, dass es sich hier um Pflugland (zum Anbau von Getreide) oder um aus Ackerland gewonnenes Wiesenland handelt.

 

  zenackern.jpg
     

     
Herbriggen

Herbriggen befindet sich südlich von St. Niklaus am rechten Ufer der Mattervispa an der Strasse nach Zermatt. Das Dorf Herbriggen liegt auf 1260 m ü.M. Herbriggen bildet eine Zeilensiedlung. Der Dorfkern besteht zum grössten Teil aus alten Gebäuden und der Kirche. Seinen südlichen Rand bilden Wohnbauten, nördlich dahinter schliessen Ökonomiebauten in Zeilenform die Siedlung ab.

Herbriggen ist politisch ein Teil von St. Niklaus, kirchlich aber seit 1933 eine eigene Pfarrgemeinde. Infolge Priestermangels betreut der Pfarrer von St. Niklaus auch die Pfarrei Herbriggen.

  herbriggen.jpg
     

Mattsand

Der auf einer kleinen Weideterrasse gelegene Weiler Mattsand liegt auf 1230 m ü.M. am rechten Ufer der Mattervispa. Die Haufensiedlung Mattsand wird im Südwesten vom Ausgleichssee und der Mattervispa begrenzt. Im Norden und im Westen liegt der Mattwald.

Mattsand und Holzji müssen zusammen genannt werden, da sie offiziell als ein Weiler existieren. Im Mattsand steht am nordwestlichen Weilerrand die Kapelle St. Margaretha und im Holzji, nördlich der Kapelle, das Restaurant.

  mattsand.jpg
     

Biffig

Der Weiler Biffig liegt oberhalb der Strasse Visp - Zermatt auf 1272 m ü.M. am rechten Ufer der Mattervispa. Der Biffig ist eine Haufensiedlung, die sich aus mehreren kleinen Häusergruppen (Geri, Chumma und Spitz) zusammensetzt.

Im Osten der Siedlung steht eine Muttergotteskapelle aus dem Jahr 1951. Bemerkenswert ist das davorstehende Wegkreuz mit Leidenswerkzeugen aus dem 18. Jahrhundert. Es wurde im Lawinenwinter 1999 umgeworfen und im darauffolgenden Sommer restauriert. Ausser der Kapelle finden wir noch einige Wohnhäuser, Ställe und Stadel. Zwei Gebäude sind aus der Zeit der Heiden (Heidenstadel und Heidenhaus). Ebenfalls gut erhalten ist ein Backofen aus Naturstein, der allerdings nicht mehr benutzt wird.

Der Name Biffig bezeichnet hier ein begrenztes Wiesen- und Ackerareal. In früheren Zeiten war Biffig zusammen mit Matt eine eigenen Gemeinde. Erst in den Jahren 1865/66 wurde der Zusammenschluss mit St. Niklaus beschlossen.

    biffig01.jpg
     
 
Balacker

Die Siedlung Balacker, 1177 m ü. M., liegt südlich von St. Niklaus und findet sich an der Talstrasse Visp-Zermatt. Süd-östlich des Balacker wir der Weiler durch einen Wald begrenzt. Im Osten erhebt sich eine steile Felswand, auf dessen Plateau das Maiensäss Balmu liegt.

  balacker.jpg
     
 
Balmatten

Balmatten ist eine Zeilensiedlung unterhalb der Strasse nach Zermatt. Der Weiler liegt auf 1100 m ü.M. auf der rechten Seite der Mattervispa.

Die zusammengesetzte Flurbezeichnung enthält das galloromanische "balma", das einen überhängenden Fels bezeichnet: ein Wiesengelände unterhalb eines steil abfallenden Felsenhanges.

  balmatten.jpg
     
 

Stock

Dieser Weiler finden wir südlich von St. Niklaus auf 1116 m ü. M. Die Mattervispa fliesst am westlichen Weilerrand vorbei. Der Stock wird im Osten durch einen Wald begrenzt, in welchem die Jungmannschaft vor vielen Jahren eine Lourdesgrotte erstellt hat.

  stock.jpg
 
Schwiedernen

Der Weiler Schwiedernen liegt auf 1163 m. ü.M. am Fusse des Wängubergs am linken Flussufer der Mattervispa. Die grössere Haufensiedlung liegt auf einer langgezogenen Weidenterrasse, die im Westen vom Schwiedernenwald und im Osten von der Mattervispa begrenzt wird. Die Eisenbahnlinie der BVZ führt dicht am östlichen Weilerrand vorbei.

Eine Kapelle zu Ehren des St. Jakob, steht in der Mitte der Siedlung. Das Gebiet Schwiedernen ist stark von Steinschlägen bedroht. Deshalb ist die Bautätigkeit im Weiler selbst nicht so gross. Neue Bauten findet man eher im Norden.

  schwiedernen.jpg
 
Stahlen

Die kleine Haufensiedlung liegt zwischen 1150 - 1160 m ü. M. Der Weiler liegt am linken Hang der Mattervispa auf einer Weidenterrasse nördlich von Schwiedernen und südlich von St. Niklaus.

Die Siedlung setzt sich aus zumeist neuen Bauten zusammen.

 

  stahlen.jpg
 
Birchmatten

Die Birchmatten finden wir südlichwestlich von St. Niklaus auf ca. 1150 m. ü. M. Dieser Weiler ist mit dem Dorf St. Niklaus fast zusammengewachsen. Südlich des Weilers fliesst der Spissbach vorbei. Oberhalb der Birchmatten führt das Geleise der BVZ durch. In den Birchmatten finden wir nicht nur Wohnhäusern, Gaden und Scheunen sondern auch einen der drei Sportplätze von St. Niklaus.  

  birchmatten.jpg
 
Dorf

Das Dorf ist die Hauptsiedlung der Gemeinde St. Niklaus und liegt auf 1116 m ü. M. St. Niklaus trägt den Namen des Kirchenpatrons.

Die Nordansicht des Dorfes ist geprägt von modernen Gebäuden. Parkhaus, Fabrikhallen der Scintilla, Kirche und Schulhaus lassen nicht allzu viel alte Bausubstanz vermuten. Der alte Dorfkern schliesst sich erst im Süden an und ist durch eine Strasse vom neueren Teil getrennt. Die kleine Dorfgasse, die nur noch vom Zubringerverkehr genutzt werden darf, ist die ehemalige Hauptstrasse.

Am nördlichen Dorfeingang steht ein steinerner Hotelbau als Zeuge des früheren Tourismus zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nahe dem südlichen Dorfeingang liegt der "Turu". Er erinnert an die frühere Bedeutung St. Niklaus als Hauptort der Talschaft. Fast alle Bauten weisen noch die ursprüngliche Steinplattenbedachung auf.

Die heutige Dorfstrasse führt unterhalb des eigentlichen Dorfkerns vorbei.

 

   
 

Eye

Der Weiler Eye liegt direkt am rechten Ufer der Mattervispa. Die Eye ist eine Zeilensiedlung entlang der Umfahrungsstrasse St. Niklaus.

  Eye.jpg
 

Gerstern

Der Weiler Gestern liegt zwischen dem Dorf und dem Weiler Esch, am linken Ufer der Mattervispa.

  gerstern.jpg
 
Esch

Der Weiler Esch liegt am linken Ufer der Mattervispa auf 1090 m ü.M. Die Zeilensiedlung Esch liegt auf einer kleinen Weideterrasse, die im Westen vom Wald und im Osten von der Mattervispa begrenzt wird.

Der Flurname Esch bezeichnet ein gemäss der alten Dreifelderwirtschaft aus der Sommer- und Winterzelge bestehendes, gewöhnlich eingezäuntes, vom Weidrecht ausgeschlossenes Saatfeld einer Dorfgemeinde. 

  esch.jpg

 
Riedmatten

Der Weiler Riedmatten liegt am rechten Ufer der Mattervispa. Die Siedlung wird im Norden vom Riedbach getrennt und grenzt im Süden den Weiler Bord und Feld.  

  riedmatten.jpg
 
Lochmatten

Der Weiler Lochmatten befindt sich am rechten Ufer der Mattervispa. Im Süden wird die Siedlung durch den Riedbach getrennt.

 

  lochmatten.jpg
 
Steg

Die verstreute Siedlung zum Steg ist auf 1080 m ü.M. am rechten Ufer der Mattervispa gelegen. Der Weiler befindet sich grösstenteils auf einer Weidenterrasse längs der Mattervispa. Der historische Baubestand befindet sich vor allem im Norden der Siedlung. 

   
 
Feld

Die Streusiedlung Feld befindet sich am rechten Ufer der Mattervispa und ist auf 1094 m ü.M. gelegen. Die Bauten liegen am Hang, auf einem Wiesengelände.

  feld.jpg
 
Bord

Der Weiler Bord befindt sich am rechten Ufer der Mattervispa und liegt auf 1094 m ü.M. Die Bauten liegen am Hang, auf einem Wiesengelände, welches im Nord-Osten vom Riedbach, im Süd-Osten vom Riedwald und im Westen von der Mattervispa begrenzt wird.  

  bord.jpg
 
Wichel

Der Weiler Wichel ist eine Zeilensiedlung nordöstlich von St. Niklaus an der Strasse St. Niklaus - Grächen. Wichel liegt am Hang auf 1185 m ü.M. und ist von Wiesenland umgeben. Im Osten stösst er an den Wichelwald. Der Name Wichel bezeichnet ein winkelförmig begrenztes Gebiet.

Wichel liegt eher etwas schattig auf einer kleinen, ziemlich dicht besiedelten Terrasse.

  wichel.jpg
 
Zermetjen

Der Weiler Zermetjen ist eine kleine Siedlung. Der Weiler befindet sich auf einer Wiesenterrasse am rechten Ufer der Mattervispa, an der Strasse St. Niklaus-Grächen.

 

  zermettjen.jpg
 
Rossen

Rossen ist eine kleine Haufensiedlung, die erhöht auf einer Wiesenterrasse 1280 m ü.M. am rechten Ufer der Mattervispa liegt. Rossen grenzen an die Weiler Bodmen und Wichel.

  rossen.jpg
 
Bodmen

Der Weiler Bodmen ist eine Haufensiedlung, im südwesten unterhalb von Rittinen. Der kleine Weiler ist auf 1330 m ü.M. am rechten Hang der Mattervispa erbaut.

Im Norden von Bodmen liegt ein weiterer Weiler, die Hinteren Bodmen. Das Weidenplateau, auf dem der Weiler liegt, ist fast vollständig von Wald umgeben.

Die beiden Weiler werden durch den wilden Rittigraben getrennt, sind aber seit einigen Jahren durch eine Strasse mit Tunnel miteinander verbunden.

Der Name der Siedlung "Bodma" deutet auf eine kleine Ebene am Talhang hin.

 

  bodmen.jpg
 
Riedacker

Der Weiler Riedacker ist eine kleine Siedlung. Der Weiler befindet sich am rechten Ufer der Mattervispa, unterhalb der Strasse St. Niklaus-Grächen.

 

  riedacker.jpg
 
Rittinen

Der Weiler Rittinen stellt eine Mischung zwischen Haufen- und Zeilensiedlung dar. Er liegt auf 1455 m ü.M. in der Nähe der Gemeindegrenze von Grächen - St. Niklaus. Am westlichen Rand der Siedlung befindet sich eine kleine Kapelle.

Zusammen mit Meiggern und Niedergrächen bildet Rittinen eine herrliche Sonnenterasse und ist darum touristisch sehr bedeutend geworden.

  rittinen.jpg
 
Hublen

Hublen ist eine kleine Siedlung zwischen dem Weiler Rittinen und Gasenried. Er bindet sich kurz nach der Abzweigung von Niedergrächen an der Strasse nach Gasenried.

  hublen.jpg
 
Käschermatten

Die Siedlung Käschermatten besteht aus einem kleinen Haufen und mehreren am Wegesrand verstreut liegenden Bauten. Der Weiler liegt auf 1585 m ü.M. auf einer vom Wald umgebenen Wiesenterasse südlich des Rittigrabens. Alle Bauten sind mit Steinplatten gedeckt.

  kaeschermatten.jpg
 
Erbji

Grenzt an die Weiler Erbji und Ried. Erbjo ist der letzte Weiler vor dem Ried. 

  erbji.jpg
 
Ried-Gasenried

Der Weiler Gasenried ist eine ganzjährig bewohnte, grosse Haufensiedlung auf 1659 m ü.M. gelegen. Dieser Weiler liegt an der rechten Talflanke oberhalb von St. Niklaus. Gasenried wird am oberen Rand im Osten vom Riedwald begrenzt. Im Süden drohte der Riedgletscher. Zur Bannung des Gletschers ist an seinem Fusse die kleine Kapelle Schalbetten erstellt worden. Im Südwesten unterhalb der Siedlung befindet sich ein steiler Weidehang, auf dem verstreut mehrere Wirtschaftsbauten gebaut sind. Das heutige Bild des Weilers wird dominiert von Chalet-, Hotel- und Restaurantbauten. Der alte Dorfkern gruppiert sich um die Dorfkapelle.

Der Name Gasenried gehört zu den Rodungsnamen. "Ried" besagt, dass es sich um eine im Waldgebiet gelegene Rodungsfläche handelt. 

  ried.jpg
 
Tennjen

Am linken Ufer des Riedbaches, gegenüber dem Dörfchen Ried, schmiegen sich die idyllischen Weiler Hubulti, Tennjen (1360 m ü. M.) und Brand (1528 m ü. M.) an den östlich von St. Niklaus gelegenen Hang. Während der Brand und ein Teil der Tennjen nur im Sommer bewohnt sind, ist z'Hubulti während des ganzen Jahres bewohnt.

  Tennjen01.jpg